Kap. 7: Die Hoffnung stirbt als Letztes~~Die Hoffnung stirbt als Letztes~~Kurz nachdem sich die fünf Wölfe in Bewegung gesetzt hatten, sprang Nyrona in den Fluss, der sich links von ihnen entlang schlängelte. Da sie ein Wasserwolf war, bevorzugte sie in jeder Hinsicht das Wasser als Fortbewegungsmittel, da sie auf Land mit ihren Pfoten, die hauptsächlich für Wasserbewegungen geschaffen sind, nicht richtig mit den anderen Wölfen mithalten konnte. Dies hieß aber nicht, dass Nyrona oder Wasserwölfe allgemein langsamer als andere Wölfe auf Land waren, sondern, dass ihnen nach einiger Zeit die Pfoten von der harten Erde weh tun würden
Kap. 6: Die vier Geschwister~~Die vier Geschwister~~Noch immer saß Yen wie versteinert da und betrachtete die vier Wölfe vor sich. Diese standen keine zwei Meter vor ihm entfernt und blickten ihn ebenfalls erstaunt an.Keiner der fünf Wölfe bewegte sich. Alle schienen wie zu Eiswasser erstarrt, bis die Wölfin names Sikona das Wort ergriff: Schön, dich kennen zu lernen, Yen. Dürfen wir vielleicht wissen, was du hier in diesem Gebiet und, vor allem hinter diesem Busch, zu finden glaubst?"In ihrer Stimme konnte man das Lachen heraushören. Sikona ging auf Yen zu, doch Nurik knurrte, dass sie lieber nicht zu nah an ihn heran
Kap. 5: Abschiedsgeheul und ein neues Band~~Abschiedsgeheul und ein neues Band~~Immer lauter wurde das Geräusch und immer schneller rannte das Rentier um sein Leben. Sein Atmen wurde immer schneller und lauter, sodass es für die Wölfe, die ihm hinterher jagten leichter wurde, ihm zu folgen.Immer näher kamen die lauten Wolfspfoten dem Rentier. Eine Gruppe von vier mageren Wölfen. Kora und Yen. Ihr beide greift von der Seite an! Kora, vergiss die Erdwand nicht!", rief die Wölfin Sanja zwei Wölfen zu, die sich daraufhin von der Gruppe abspalteten und in den Wald tauchten.Yen rannte schräg nach rechts. Er hatte vor, auf das Tier zu sp
Kap. 4: Wer bin ich?~~Wer bin ich?~~Dunkelheit. Dunkelheit und Finsternis überall. Kein Licht, kein Schatten. Nur die Finsternis, die einen verschluckte.Immer rennen. Durch die Dunkelheit rennen. Niemals anhalten, sonst vergisst man zu leben. Oder ist man gar schon tot?Nein! Niemals aufhören zu denken und zu rennen.Er vergaß es nicht und rannte. Er rannte um sein Leben und wusste nicht warum. Er wusste nicht mal, ob das mit dem Tod stimmte. Doch er rannte. Immer weiter und weiter.Plötzlich tauchte vor ihm ein Licht auf. Abrupt blieb er stehen. Die Angst viel von ihm und er vergaß zu rennen. Doch der Tod blieb aus und so verga